An diesen Themen arbeite ich im Rat und ausserhalb, als Lehrerin und im Rahmen meines gesellschaftlichen Engagements;
von 2014-2022 im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug, seit 2018 im Kantonsrat und seit 2021 als Fraktionschefin.

Gesundheit und LebensqualitätMiteinander statt nebeneinander

Gute Gesundheit und eine hohe Lebensqualität gehen Hand in Hand, bei Jung und Alt. Prävention und ein gutes Zusammenspiel der Beteiligten sind zentral – für den einzelnen, wie auch für die Kosten.

Bewegung und soziale Kontakte sind wichtige Bausteine dafür.
Nicht immer läuft alles ideal. Deshalb ist auch eine gute, bezahlbare Gesundheitsversorgung wichtig.

  • Die Förderung einer gesunden Lebensweise ist für alle wichtig. Prävention ist besser und kostengünstiger als Heilung.
  • Dass der Kanton eine umfassende Altersstrategie erarbeitet, geht auf das von mir initiierte Postulat zur Strategie Alter und Altershilfe zurück, das der Kantonsrat 2021 erheblich erklärt hat.
  • Freiwilligenarbeit ersetzt keine Versorgung, aber sie ergänzt sie wirkungsvoll. Als Präsidentin der Nachbarschaftshilfe KISS Zug sehe ich, wie Menschen länger selbstständig bleiben können – und als Präsidentin des Kantonalen Seniorenverbandes, woran es im Alltag fehlt.
  • Wir brauchen eine Gesundheitsversorgung, wo der Mensch und nicht die einzelnen Institutionen im Zentrum sind. Entscheidend ist die Koordination zwischen den Beteiligten. Wo sie fehlt, entstehen kostspielige Doppelbehandlungen. Deshalb werde ich mich in der kommenden Legislatur für eine koordinierte Gesundheitsversorgung einsetzen.

Bezahlbarer Wohnraum in ZugBleiben können statt wegziehen müssen

Der Mittelstand, junge Familien und ältere Menschen sollen im Kanton Zug bleiben können. Dafür braucht es Instrumente, die wirken – daran arbeite ich im Kantonsrat.

Unterschriften sammeln für die Vorkaufsrechts-Initiative: Manuela Weichelt (Nationalrätin), Tabea Zimmermann (Kantonsrätin), Luzian Franzini (Kantonsrat)

Die Nachfrage wächst schneller als das Angebot, die Mieten steigen, und immer mehr Wohnungen gehören grossen Immobilienkonzernen. Wer umziehen möchte oder muss, findet kaum noch eine bezahlbare Wohnung.

  • Neuen Wohnraum schaffen: Mit der Motion unserer Fraktion für einen kantonalen Fonds zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum soll der Kanton gemeinnützige Bauträger gezielt unterstützen.
  • Bestehenden Wohnraum schützen: Bezahlbare Wohnungen verschwinden nicht nur, weil zu wenig gebaut wird, sondern auch durch Abbruch und Renditesanierungen. Deshalb das Postulat «Wirksamer Schutz von Wohnraum».
  • Gemeinden handlungsfähig machen: Die Vorkaufsrecht-Initiative ermöglicht es den Gemeinden, Grundstücke für gemeinnützigen Mietwohnraum zu erwerben.
  • Altersgerecht wohnen: Wer im Alter eine passende Wohnung findet, zieht eher um. Alters- und behindertengerechter Wohnraum nützt auch der jungen Generation, weil so auch mehr Familienwohnungen frei werden.

Zieh mit, nicht weg!

Bildung und lebenslanges LernenVon der Schulbank bis ins Alter

Als Lehrerin und Mitglied der Bildungskommission kenne ich das Bildungswesen von beiden Seiten. Gute Bildung entscheidet über Chancen im Leben – und über die Fachkräfte, die unsere Wirtschaft braucht.

Bildung hört nicht mit dem Abschluss auf. Wer sich weiterbilden kann, bleibt arbeitsmarktfähig, selbstständig und Teil der Gesellschaft – in jedem Alter.

  • Handys an Schulen: klare Regeln statt Einzelfalllösungen. Im Unterricht erlebe ich täglich, was ständige Erreichbarkeit mit Konzentration, Pausen und dem Klima in einer Klasse macht. Deshalb habe ich eine überparteiliche Motion für kantonale Regelungen im Umgang mit Smartphones an Zuger Schulen initiiert. Sie schafft die Grundlage, damit Schulen Handys verbieten können, wenn es pädagogisch sinnvoll ist.
  • Bildungsgutscheine: zweimal gefordert, zweimal erreicht. Der Kantonsrat hat beide Postulate erheblich erklärt, die ich initiiert habe: zuerst für Erwachsene, die ihre Grundkompetenzen und ihre Arbeitsmarktfähigkeit stärken wollen, dann für Seniorinnen und Senioren, damit sie selbstständig und am gesellschaftlichen Leben beteiligt bleiben.
  • Fachkräfte im eigenen Kanton ausbilden. Zum dualen Bildungssystem tragen wir Sorge. Wer keinen Abschluss hat, soll ihn nachholen können – dazu habe ich die Interpellation zu Lehren und Berufsabschlüssen für Erwachsene eingereicht. Ergänzend braucht es ein wirksames Stipendienwesen.
  • Künstliche Intelligenz darf Bildungsunterschiede nicht vergrössern. Wer zu Hause gute Geräte, Abos und Unterstützung hat, profitiert – wer nicht, fällt zurück. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Schülerinnen und Schüler Zugang zu denselben Werkzeugen haben und lernen, sie kritisch zu nutzen. Im Kantonsrat setze ich mich dafür ein, dass die Schulen und Lehrbetrieben die Unterstützung bekommen, welche sie brauchen, damit sie ihre Ausbildungsinhalte anpassen können.

Gleichstellung und ChancengerechtigkeitWas allen nützt

Gemischte Teams erzielen die besseren Resultate. Von tatsächlicher Gleichstellung profitieren alle: Frauen und Männer, Familien, die Politik – und die Wirtschaft, die auf jede verfügbare Arbeitskraft angewiesen ist.

Gleichstellung entscheidet sich nicht an Absichtserklärungen, sondern an Kita-Plätzen, Steuerregeln und Löhnen.

  • Familie und Beruf vereinbaren: Betreuungskosten dürfen sich nicht länger wie eine Strafsteuer auswirken. Meine Motion zu den effektiven kantonalen Abzügen für Kinderbetreuung habe ich überparteilich eingereicht. Auch die Anzahl genügend bezahlbarer Kita-Plätze, nicht zuletzt während der Schulferien, ist für die Vereinbarkeit zentral.
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Lohngleichheit ist seit über 40 Jahren in der Verfassung und immer noch nicht Realität. Der Kanton soll vorangehen – als Arbeitgeber und bei der Vergabe öffentlicher Aufträge.
  • Um den Schutz vor Gewalt und Diskriminierung im Kanton Zug voranzubringen, haben wir ein Postulat für ein Mädchenhaus eingereicht. Niemand soll zudem wegen seiner sexuellen Identität einer sogenannten Therapie unterzogen werden – dazu habe ich den Vorstoss zum Verbot von Konversionstherapien eingereicht.
  • Individualbesteuerung: jetzt die kantonale Umsetzung vorbereiten. Bereits 2019 habe ich sie im Kantonsrat gefordert. Sobald der Bund entscheidet, muss der Kanton Zug rasch und sauber umsetzen – damit sich Erwerbsarbeit für beide Partner lohnt. Dafür werde ich mich auch in der kommenden Legislatur einsetzen.

Klima, Biodiversität und nachhaltige WirtschaftHandeln, bevor es teuer wird

Die Klimaerwärmung wartet nicht auf uns – und jetzt zu investieren kommt günstiger, als später zu reparieren. Eine nachhaltige und innovative Wirtschaft ist ein Wettbewerbsvorteil und sichert Arbeitsplätze.

Ein hoher CO2-Ausstoss ist nicht nur für das Klima schädlich, sondern ist auch ein Kostenrisiko. Erneuerbare Energien machen uns unabhängiger vom Ausland.
Auch die Biodiversität ist stark unter Druck. In den letzten 30 Jahren sind auch bei uns bis zu 75 Prozent der Insektenmenge verschwunden. Wir laufen in die Gefahr, dass wir die Grundlagen unseres Lebens verlieren.

  • Auf die Hitze vorbereiten: Hitzewellen treffen Ältere, Kinder und Arbeitende im Freien zuerst. Unsere Fraktion hat deshalb ein ganzes Paket eingereicht: Hitzemonitoring, eine kantonale Hitzestrategie mit Koordinationsstelle und Massnahmen in öffentlichen Gebäuden.
  • Erneuerbare Energien ausbauen: Mit mehr Solarstrom will unsere Fraktion das Potenzial auf Dächern und Fassaden endlich nutzen – das senkt Kosten und Auslandabhängigkeit zugleich.
  • Saubere Böden, saubere Gewässer: PFAS belasten Wasser und Nahrungskette dauerhaft. Meine parteiübergreifende Motion für einen kantonalen PFAS-Aktionsplan verlangt Klarheit über die Belastung und Massnahmen dagegen. Ebenso braucht es eine naturverträgliche Landwirtschaft, die Lebensräume erhält statt sie zu verbrauchen.
  • Kreislauf statt Wegwerfen: Ein kantonaler Reparaturbonus und der Beitritt zur Charta Kreislauforientiertes Bauen halten Material im Umlauf – das schont Ressourcen und schafft Arbeit im lokalen Gewerbe. Auch öffentliche Gelder sollen nachhaltig angelegt werden: Dazu habe ich das Postulat zur Anlagestrategie der Zuger Pensionskasse eingereicht.
  • Vorausblick: hitzeangepasst bauen und planen. Zug baut viel – und was heute entsteht, steht in 50 Jahren noch. Schatten, Grünraum und wasserdurchlässige Böden gehören deshalb in die Planungsvorgaben, nicht in freiwillige Empfehlungen. Dafür setze ich mich in der kommenden Legislatur ein.

Fünf Themen, eine Haltung

Diese fünf Themen hängen zusammen: Wer gut sozial vernetzt und betreut ist, bleibt länger selbstständig zu Hause. Wer bezahlbaren Wohnraum findet, kann bleiben – junge Familien ebenso wie ältere Menschen. Wer sich weiterbilden kann, bleibt arbeitsmarktfähig und Teil der Gesellschaft. Und wer heute in erneuerbare Energien und Hitzevorsorge investiert, senkt morgen die Kosten – auch die Gesundheitskosten.

Im Parlament zählt nicht Einzelarbeit, sondern Zusammenarbeit: Entscheidend ist, ob ein Vorstoss eine Mehrheit findet. Genau daran arbeite ich – seit 2018 im Kantonsrat, mit Ratsmitgliedern aus dem ganzen politischen Spektrum.

Am 4. Oktober 2026 sind Gesamterneuerungswahlen.
Wählen Sie mich – für einen Kanton Zug, der lebenswert und gerecht bleibt.